Mali

Das Land Mali (Teil 2)

Die lokalen Sprachen

In diesem Land existieren etwa dreißig Sprachen, aber nur etwa zehn werden von mehr als 100.000 Personen gesprochen. Unter allen Landessprachen bleibt das Bambara (2,7 Millionen sprechen es als Muttersprache) eindeutig die wichtigste Sprache, vor allem da es von mindestens vier Millionen Personen verstanden wird.

Das Französisch besitzt den Status der Amtsprache. Auch die gesamte schriftliche Dokumentation ist hauptsächlich in Französisch verfasst.

Die französische Kolonialisierung

Die Franzosen erzwangen 1898 die Kapitulation des Landes. Die Kolonialgeschichte von Mali war geprägt von zahlreichen Namensänderungen. Mali, ein Teil von Mauretanien, das derzeitige Burkina und Niger wurden in das französische Westafrika integriert. 1904 bildeten diese Territorien die Kolonie "Oberer Senegal-Niger", deren Hauptstadt Bamako war, dann die Provinzen des Westens. 1920 wurden sie zum französischen Sudan, nachdem das "Obervolta" (heute Burkina Faso) abgespalten wurde. Die französische Kolonialisierung hinterließ in Mali ein ziemlich mageres Erbe, nämlich nur wenige oder keine Straßeninfrastrukturen, wenige Schulen und Gesundheitszentren etc. Am 22. September 1960 erhält Mali seine Unabhängigkeit.

Kultur

Mali konnte die wichtigsten Elemente seiner traditionellen Kulturen bewahren. Die Griots üben dort immer noch ihre Funktion als Musiker und Poeten aus und geben die Geschichte des Landes und der Menschen über mehrere Generationen weiter.

Einige Touristenorte in Mali

Bamako:

Das Museum Muso Kunda (Museum der Frauen)
Das Nationalmuseum
Das Handwerkshaus

Mopti:

Spazierfahrt im Einbaum auf dem Fluss

Dogonland:

Der Markt in Sangha
Spaziergang in den Felsenorten

Timbuktu:

Die Sandgärten
Haus von Gordon Laing

Gao:

Das Grabmal von Askia
Das Sahelmuseum

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