Aktuell

Bericht: Besuch im Mütterhaus im Oktober 2011

Herzlich und freudig wurde ich von den Müttern und Kindern empfangen. Wie bei jedem meiner Besuche wurden mir zunächst die Kinder präsentiert, stolz erzählen die Mütter von deren positiver Entwicklung. Die älteren Kinder besuchen Schule und Kindergarten, die kleineren werden von ihren Müttern im Haus betreut.  weiter lesen...

Bericht: Hilfsaktion Dadaab

Unser Aufruf zur Spende für die somalischen Flüchtlinge in Dadaab hatte eine überwältigend hohe Resonanz – zwischen Mitte Juli und Mitte August sind über 30.000 EUR zusammen gekommen und es treffen weiterhin Spenden bei uns ein. An dieser Stelle möchten wir Ihnen ganz herzlich für Ihre große Bereitschaft danken, die besonders bedürftigen Flüchtlinge zu unterstützen! weiter lesen...

Hilfe für Familien und Kinder im Flüchtlingslager Dadaab in Kenya

Das Flüchtlingslager Dadaab ist durch die aktuelle Hungerkrise weltweit bekannt. Ursprünglich für 90.000 Menschen konzipiert, leben dort heute 440.000 Menschen, 98% sind Flüchtlinge aus Somalia. Aktuell kommen täglich zwischen 1000 und 1300 Menschen hinzu. Die Dürre und Ernteausfälle gepaart mit Gewalt und Bürgerkrieg in Somalia treiben die Menschen zur Flucht. Es sind überwiegend ausgezehrte Kinder und Mütter, die diesen Ort erreichen und vom Leid und Sterben auf dem Weg hierher erzählen. So müssen schwache Kinder teilweise während der Flucht zurückgelassen werden, damit die entkräfteten Mütter mit den stärksten Kindern bis Dadaab durchkommen. Die somalischen Flüchtlingskinder kommen hier nach tage- und wochenlangen Gewaltmärschen so entkräftet an, dass sie teilweise zu schwach sind, um Essen herunterzuschlucken, Die meisten von ihnen sind so ausgezehrt, dass sie nur über sofortige Behandlung und Ernährung über einen Tropf gerettet werden können.

In Dadaab sind derzeit zahlreiche Hilfsorganisationen tätig, die hier auf Hochtouren arbeiten. Sie leisten mit ihren Helfern vor Ort wichtige Hilfe, welche jedoch immer wieder an Grenzen stößt, weil der reale Bedarf so groß ist und täglich wächst und weil die organisatorischen Rahmenbedingungen begrenzt flexibel sind. Der Bedarf an Medizin, Nahrungsmitteln und Wasser ist insbesondere für die unterernährten Kleinkinder steigend und jede Form der Unterstützung, die die Notleidenden direkt erreicht, ist in dieser Situation hilfreich. Jeder Beitrag, jede Spende hilft in dieser Situation.

Africachild e. V. arbeitet in Kenya unweit von Dadaab mit seinem Projekt für „Junge Mütter“. Wir verfügen leider nicht über die Logistik für Transport und Verteilung von Hilfsgütern. Aber wir haben mit Dr. Tabatabai einen professionellen Ansprechpartner vor Ort, der für die Koordinierung von verschiedenen Unterstützungsmaßnahmen in verschiedenen Flüchtlingslagern (u.a. Dadaab) zuständig ist und für die Arbeit von Africachild e.V ehrenamtlich als Anlaufstelle zur Verfügung steht. Er und und weitere Mitarbeiter werden ehrenamtlich die Einkäufe von Medizin und/oder Nahrungsmitteln und Wasser organisieren und für den Transport sowie die Verteilung der Hilfsgüter an bedürftige Kinder und ihre Familien sorgen (entweder über Gesundheitsstationen oder direkt). Damit können wir direkt, schnell und unbürokratisch helfen und ohne Verwaltungs- oder Personalkosten agieren. Über die Verwendung der Gelder werden selbstverständlich entsprechende Berichte erstellt.

- Bitte beteiligen Sie sich an dieser Hilfsaktion
- Bitte lassen Sie nicht zu, dass so viele Kinder sterben

        165412801 Konto Postbank
        700 100 80 BLZ
        Stichwort: DADAAB

100 % Ihrer Spende wird verwendet für Medizin und Versorgungsgüter.

12.000 Euro für Africachild

Unter dem Motto „Golfen und Helfen“ lud der Böblinger Hewlett-Packard Partner MCL GmbH auf den Golfplatz Domäne Niederreutin in Bondorf zu einem Wohltätigkeitsturnier ein.

86 Golfer folgten der Einladung und erlebten bei idealen Wetterbedingungen ein rundum gelungenes Golfevent. Los ging es mit einem gemeinsamen Frühstück, mit einem Kanonenstart wurde das Turnier dann eröffnet. Die bunt gemischte Teilnehmergruppe erfreute sich nicht nur an einem guten Spiel, sondern auch der Tatsache, dass alle Einnahmen aus diesem Event zu 100 Prozent der Organisation Africachild e.V. zugute kam. Bericht lesen...

Familientreffen

Von den „Eltern für Afrika“ erhielten wir eine Spende über insgesamt 2.905,00 Euro. Beim diesjährigen Familientreffen im Kloster Oberschönenfeld konnte mit einer Kindertombola und einer Elterntombola diese Spende gesammelt werden. Wir wissen sehr wohl um die Nähe und Verbundenheit mit den „Eltern für Afrika“ und bedanken uns herzlich im Namen der „Jungen Mütter“ von Africachild-Village in Kenya.

Spendenaktion im Kindergarten „Haus für Kinder“

Wir danken sehr herzlich allen Kindern des Kindergartens „Haus für Kinder“ in Freiburg für Ihre Flohmarkt -Aktion! Entstanden ist die Aktion durch das Interesse der Geschwister Greta und Jasper Gaiser an Afrika. Durch die Beschäftigung mit dem Leben in Afrika kam die tolle Idee auf, gemeinsam mit den Kindern ihres Kindergartens und deren Eltern eine Aktion für bedürftige Mütter und Kinder in Äthiopien und Kenia ins Leben zu rufen und damit die Arbeit von Africachild e.V. zu unterstützen. Ganz herzlichen Dank dafür!

Eroffnung Africachild Village: Ein Bericht von Michael Kurz

Als Hauptförderer des Projektes Africachild Village in Kenia waren wir  zur offiziellen Eröffnung eingeladen. Die Einladung wurde von uns natürlich gerne angenommen umso mehr, da dies somit auch der erste Besuch des Projektes Vor – Ort war. mehr...

Herr Reinboths Besuch des Africachild village im Dez.2011

Nach Weihnachten besuchte Africachild Vorstands-Mitglied Herr Martin Reinboth den Süd-Osten Kenias um sich vor Ort ein Bild von den Lebensverhältnissen der Mütter und Kinder im Buschhinterland und dem dortigen Projekt von Africachild zu machen. Anbei ist der Bericht dieser Reise.

AFRICACHILD-Mütterhaus Addis Abeba im November 2010

Seit Dezember 2009 bewohnen nun die ehemaligen Strassenmütter mit ihren Kindern das AFRICACHILD-Mütterhaus in Addis Abeba. Sechs der Frauen konnten nicht lesen und schreibsen, sie erhielten Unterricht und sind nun in der Lage einfache Texte zu verstehen und zu schreiben.  mehr...

Hörhilfe für Mwanausi

Ein junges Mädchen klopft bei Africachild-Village an das Tor. Sie wirkt gestört und es hat lange gedauert, bis festgestellt wurde,dass sie zwar gebrochen sprechen konnte aber nicht hören konnte. Im Zusammenwirken mit Pfeffer-Hörtechnik in Augsburg konnten zwei Hörgeräte angepasst werden, welche nun diesem Mädchen eine gänzlich neue Welt eröffnen. Sie hat erstmal in ihrem Leben die Möglichkeit verbal zu kommunizieren, Musik zu höen usw. Es ist noch ein Stück Weg zur sozialen Anpassung zurückzulegen, aber sie wird ihn überglücklich gehen und vielleicht bald auch schon in AFRICACHILD-VILLAGE arbeiten können.

An dieser Stelle bedanken wir uns sehr für die geduldige Betreuung und fachliche Beratung und auch für die finanzielle Hilfe bei Frau und Herrn Pfeffer von Pfeffer-Hörtechnik GmbH Augsburg.

Nähmaschinen

Ein steiler und vom Regenwasser tief zerfurchter Weg führt auf das Grundstück, auf dem sich das kleine Lehmhaus von Rahel befindet. Hier wohnt Rahel mit ihren beiden Kindern Hiwot (3 Jahre) und Tesfay (6 Jahre). Früher lebte Rahel mit ihren Kindern auf der Strasse...   mehr...

Besuch beim Ernährungshilfeprojekt von Afrikachild e.V. in Bamako (Mali)

Bei meiner letzten Reise nach Bamako lernte ich Mahfane kennen. Mahfane ist einebuntge kleidete Frau, die gerade ein kleines Mädchen stillt. Sie erzählt mir, dass sie vor drei Monaten ihre Drillinge bekommen hat. Ein Junge und zwei Mädchen. Der Junge ist etwas größer, die beiden Mädchen sehen sich sehr ähnlich. Mahfane kann ihre drei Kinder nicht alleine versorgen, deshalb helfen ihr zwei Nichten, die sie und die Kinder meist begleiten. Die sechs wirken wie ein eingespieltes Team, immer wenn ein Kind weint, weil es Hunger hat, wird gewechselt und Mahfane versucht, ihrem Kind etwas Milch zu geben.  mehr...

Mein Aufenthalt im Februar 2010 in Addis Abeba

Zusammen mit einer äthiopischen Sozialarbeiterin von EfA besuchte ich im Februar 2010 ehemalige Strassenmütter aus unserem Projekt, in ihren neuen Unterkünften in Addis Abeba. Wir sprachen über die weitere Entwicklung und Fortführung des Projekts.

Diese Frauen haben bereits eine Ausbildung zur Näherin erhalten und stehen nun an der Stufe zur Selbständigkeit und zum eigenständigen Erwerbsleben.  mehr...

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